There are two sides to each coin
2009, 63 x 216 cm
Auch diese Arbeit ist aus einem Stück selbstbedrucktem Stoff entstanden. Positiv/negativ, Gegensätze, Wiederholungen, Spiegelungen und Rhytmen.
Vorläufig noch ohne Titel
2009, 88 x 108 cm
Ein Werk entstanden aus einem Stück selbstbedrucktem Stoff. Erstaunlich, wie die Kraft der Farben und Formen sich auch gegen das dichte Geflecht von grünen (!) Quiltlinien durchsetzt; obwohl so zahlreich, sind diese kaum sichtbar. Da liessen sich viele philosophische Parallelen zu Situationen und Ereignissen im Leben ziehen...
Blick auf Erland
2009, 72 x 48 cm
Erland ist das Land, in dem die Phantasie-Figur meiner Tochter lebte. Die kräftigen Farben erinnern an Kinderzeichnungen, die Komposition an eine Landschaft, daher die Assoziation zu diesem geheimnisvollen Land, in das ich immer nur durch die Erzählungen meiner Tochter blicken konnte.
Hiding Pollock
2009, 29 x 93 cm
Ein Kontrast: hier Quadrate aus einem wirren Haufen von Stoffstreifen gefilzt, da Quadrate ebenfalls aus Streifen, diesmal aber strukturiert geordnet. Dazu die Frage: wie gut sind die einen noch sichtbar, wenn sie von den anderen umgeben sind? Oder tiefgründiger: wie gut lässt sich das Anderssein verstecken?
Alltag
2009, 124 x 193 cm
Die zufällig entstandenen Färbungen und die Struktur des verwendeten Materials (Feglappen, Farbstopp Tücher) haben mich immer fasziniert. Der Quilt ist ein Sinnbild für den Gegensatz zwischen eintöniger, sich immer wiederholender Alltagsarbeit und der verborgenen Schönheit, die sich darin versteckt und nur entdeckt werden muss.
Synthese
2008, 100 x 75 cm
Wettbewerb zum Thema: Gestern – heute –morgen. Elemente aus früheren Arbeiten, so wie ich heute arbeite und Techniken, die ich in Zukunft genauer erforschen und anwenden möchte.
Carrefour
2008, 115 x 95 cm
Ein Quilt entstanden ganz ohne Entwurf, bei dem ich einfach den Stoff sprechen liess und ihm zuhörte. Für mich eine ganz neue Vorgehensweise und Entdeckung. Zugleich sind viele Erfahrungen aus vorangehenden Werken eingeflossen. Meine Arbeit wird sich sicher in diese Richtung weiterentwickeln, daher der Titel
Blue-green and Red
2008, ca 40 x 85 cm
Diese Arbeit ist die Weiterentwicklung einer Gestaltungsübung, die an einem Kurs bei Rayna Gillmann gemacht wurde. Die Aufgabe lautete: eine Komposition mit den zufällig ausgelosten Farben blau-grün und rot erstellen, innert 20 Minuten. Das Resulat machte Lust auf mehr und so entstand dieses kleine Werk
Semiramis Tanz
2008, 100 x 100 cm
(Erster Quilt der Bolero Serie)
Der berühmte Bolero von Ravel war die Inspirationsquelle für diese Serie. Diese Arbeit spiegelt die orientalisch anmutenden Klänge der Melodien, die Steigerung der Instrumentenzahl und Lautstärke bis zum Chaotischen, dem gleichzeitig der äusserst strukturierte und immer gleichbleibende, fast quälende Rythmus unterlegt ist
Farbenrausch
2008, 100 x 100 cm
(Zweiter Quilt der Bolero Serie)
Der Tonrausch des Musikstücks übersetzt in Farben und Formen
Freie Komposition
2008, 100 x 100 cm
(Dritter Quilt der Bolero Serie)
Nach der äusserst intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema, folgte das letzte Werk. Befreit von allen gesammelten Informationen, Wissen und Analysen, eine spontane Komposition
Ein Weg
2008
eine Kinder Zeichnung mit Kreide auf einem Gehweg war die Inspiration für diese Arbeit. Augenblicklich entstand ein Bild vor dem inneren Auge, wie der Quilt aussehen sollte und welche Materialien verwendet würden. Zum Schluss entsprach das Resultat nicht genau diesem ersten Gedankenblitz aber grundsätzlich ist der Quilt das Resultat einer spontanen Inspiration. Der Blick wurde von diesem auf dem Boden gezeichneten Weg gefangen und so ist die Arbeit auch eine Reflexion über die Wege, die wir in unserem Leben zu gehen wählen und wie die Entscheidung für einen bestimmten Weg immer nur eine von vielen Möglichkeiten ist. Wir können uns immer entscheiden einen anderen Weg zu gehen und wir werden nie wissen, wohin uns der Weg geführt hätte, den wir nicht genommen haben.
Ausgestellt: European Art Quilts V, The Festival of Quilts, Birmingham, August 2008. Danach weitere Ausstellungsorte in Europa, Amerika und Korea
Opera
2008, 80 x 130 cm
Arbeit zum Wettbewerbsthema «Klangstreifen» Die Arbeit musste aus mindestens zwei Teilen bestehen; das Format war vorgegeben.
Klänge - Musik - Oper, das ist die Assoziationskette, die dann zu diesem Quilt führte. Oper als Klangwelt, die nicht nur mit Musik eine Geschichte zu erzählen vermag, sondern auch Bilder, Gefühle, Emotionen weckt.
Fundstücke
2008, 20 x 20 cm
Diese kleinformatige Arbeit entstand für die Ausstellung «Verblüffend! - Textile Experimente». Das Format war vorgegeben ebenso wie die Auflage mindestens ein nicht textiles Material zu verwenden; in diesem Fall getrocknetes Pampa Gras
Lemon
2007
Nach monatelanger Arbeit an einem Projekt, bei dem ausschliesslich die Farben rot, schwarz und weiss und das Quadrat verwendet werden, bestand das dringende Bedürfnisse nach einer Abwechslung. Ähnlich wie bei einer üppigen Mahlzeit, wo zwischen den Gängen, ein Sorbet serviert wird, um den Appetit neu anzuregen. Was nur ein kurzer Exkurs in ein anderes Farschema und andere Formen sein sollte, wuchs dann zu einer dreier Serie heran
sorbet
2007
with wodka
2007
Funkeln - trotz allem
2006, 70 x 70 cm
Diese Arbeit wurde für die Ausstellung «Oggetti Preziosi» anlässlich des Quilt Art Festivals 07 in Lugano hergestellt. 9 Schweizer Quilt Künstlerinnen wurden eingeladen ein Werk passend zu diesem Titel herzustellen. Eine Handvoll «Edelsteine» musste in den Quilt integriert werden. Meine erste Assoziation mit Edelsteinen ist das Funkeln, das durch die Facetten des Schliffs entsteht. Dieses Funkeln habe ich versucht einzufangen durch die Betonung und Überlappung der geometrischen Formen und die Verwendung der leuchtenden Farben. Dann folgen aber auch kritische Gedanken zu Armut und Reichtum, Ausbeutung, Ursprung und Gewinnung der Edelsteine, deshalb die düstereren Farben im Hintergrund. Zum Schluss bleibt aber - trotz allem - das Funkeln, das Wunder der edlen Steine.
Oggetti veramente preziosi
2006, 95 x 65 cm
Oggetti preziosi im doppelten Sinn: Die Gegenstände in dieser Collage sind alle wertvoll, viel kostbarer aber noch sind die immateriellen Werte, die sie symbolisieren. Das antike Schaukelpferd – glückliche Kindheitserinnerungen, Rosen – Zeichen der Liebe, ein alte Geige – das Geschenk der Musik und (vielleicht das wertvollste Gut) die Uhr als Symbol der Zeit. Auch diese Arbeit wurde für das Quilt Festival in Lugano hergestellt. Einzige Bedingung war allerdings, die Arbeit sollte die Farben rot und schwarz enthalten.
Jeizinen
2006, 196 x 60 cm
Auftragsarbeit. Der Quilt musste sich in einen bestimmten Raum einpassen, der das besondere Format vorgab. Die Stichworte waren: abstrahierte Berglandschaft, Herbstfarben
Verkauft
Wo sie hinschaut
2005, 150 x 94 cm
Auftragsarbeit, bei der es wichtig war, dass der Quilt sich in einen Raum einfügt, der bereits durch ein eindrückliches Bild geprägt wird. Aus dem Bild starrt eine junge Frau mit einem Auge in den Raum hinein. Der Quilt nimmt den Blick der Frau auf und lenkt ihn in eine Landschaft, die ähnlich wie das Bild einerseits harmonisch und andererseits verstörend wirkt. Die ungewohnten Farben, wie z.B. der grüne Himmel stören die Harmonie; die Dreiteiligkeit des Quilts lässt immer neue Kompositionen und «Augen-Blicke» zu.
Verkauft
Schwarzer Mond
2005, 125 x 124 cm
Diese Arbeit entstand aufgrund eines Wettbewerbstitel: «Art takes shape». Die Ausschreibung lautete: «Quilt Kunst kann definiert werden als das Ergebnis von Kreativität, die sich durch Gestalt und Form äussert. Lassen Sie Ihre Kreativität Form annehmen». Das Wort «shape» weckte sofort die Assoziation an Kreise und Quadrate; dazu kam dieses Stück entfärbter Stoff, das auf eine passende Idee wartete. Aus der Auseinandersetzung mit diesen Elementen entstand dann der Quilt in einem völlig intuitiven Prozess.
2'200.–
Etüde I
2005, 65 x 69 cm
Ähnlich wie bei einer technischen Übung auf einem Musikinstrument, ging es hier darum die verschiedenen Möglichkeiten auszuloten, einen bestimmten Stoff zu quilten und die Eigenheiten, die durch das Handfärben entstehen, hervorzuheben. Dabei war der Stoff selbst die Hauptinspirationsquelle.
1'600.–
Etüde II
2005, 92 x 55 cm
Eine «Fingerübung» ähnlich wie beim Quilt «Etüde I», inspiriert durch den handgefärbten Stoff und die verschiedenen Techniken des Quiltens.
Verkauft
Agnes II oder Carpe Diem
2005, 130 x 130 cm
Der zweite Quilt in der Reihe von Arbeiten, die von der amerikanischen Künstlerin Agnes Martin inspiriert sind. Der Quilt soll Ruhe und Gleichmässigkeit ausstrahlen. Die papier maché Elemente gleichen Strichen, mit denen die vergehenden Tage gezählt werden. Jeder Tag ist ähnlich und doch ist keiner gleich, genauso wie die papier maché Elemente: alle gleichen sich und doch ist jedes für sich einzigartig. Im Laufe der Zeit werden sich diese, ähnlich wie die schwächer werdende Erinnerung an vergangene Tage, durch die Einwirkung von Sonnenlicht farblich verändern. Ein Zeichen der Vergänglichkeit.
2'200.–
Goldküste
2005, 130 x 78 cm
Eine Fotografie der Lichter der Goldküste, die sich im nächtlichen Zürichsee spiegeln war der Anstoss zu diesem Quilt. Wer einmal nachts den Zürichsee entlang gefahren ist, wird sich beim Anblick des Quilts an diese Stimmung von Ruhe und Klarheit erinnern und sich von der Atmosphäre einnehmen lassen.
1'600.–
Permutationen I
2004, 98 x 96 cm
Die ersten Ideen für die Reihe «Permutationen» entstanden
nach dem Besuch einer Ausstellung des amerikanischen Künstlers Brice
Marden, in der auch weniger bekannte und typische Bilder gezeigt wurden. Sie
lösten die Frage aus, wie viel Wirkung allein mit Nähten erzielt
werden kann; z.B.: lassen sich damit sichtbare Linien und Quadrate erzeugen?
Ausgehend von den drei Grundfarben gelb, rot, blau und den Elementen
Streifen und Quadrat werden verschiedene Kombinationen mit zunehmender
Komplexität entwickelt.
1'200.–
Permutationen II
2005, 104 x 104 cm
Ausgehend vom Quilt «Permutationen I», wurden weitere Kombinationsmöglichkeiten der drei Grundfarben gelb, rot, blau und der Elemente Streifen und Quadrat kreiert. Als Besonderheit lassen sich die sechs Bahnen in einer beliebigen Reihenfolge oder auch vertikal gedreht aufhä ngen und ergeben somit weitere zukünftige Permutationsmöglichkeiten.
1'500.–
Permutationen III
2005, ca. 100 x 100 cm
Der dritte Quilt in der Reihe «Permutationen» basiert auf
denselben Ideen, löst sich aber von den festen Spielregeln und geht
spielerischer mit den Kombinationsmöglichkeiten um.
Jede Kombinationsvariante ist 11 Mal vertreten. Die einzelnen Elemente sind
bewusst freihand (also ungenau) geschnitten und ohne geregelte Reihenfolge
zusammengefügt. Damit ergibt sich eine faszinierende Dynamik zwischen
Freiheit und Ordnung.
1'300.–
Blau-grün-eisig
2005, 160 x 80 cm
Auftragsarbeit, in der das Thema vorgegeben war: Eine Seelandschaft mit drei Häusern, wobei sich die Seeoberfläche je nach Jahreszeit und Witterung ständig ändert und somit immer einen ganz neuen Anblick bietet. Diese ständige Veränderung des Sees, die Möglichkeit immer wieder Neues zu entdecken galt es mit diesem Quilt umzusetzen. Erreicht wurde dies über die drei verschiedenen Farben des Sees und dem Spiel mit unterschiedlichen Stoffbändern, welche je nach Lichteinwirkung anders wirken.
Verkauft
Rothko
2004, 119 x 158 cm
Ein Versuch der Faszination der Bilder von Mark Rothko nachzuspüren und sie in Stoff umzusetzen. Ein nicht leichtes Unterfangen, in dem das Medium Stoff und seine Verarbeitungsmöglichkeiten leicht an seine Grenzen stossen kann.
2'000.–
Speed it up!
2004, 140 x 99 cm
Die Bilder des amerikanischen Künstlers Brice Marden standen hier Pate. Nebst der Absicht, Farbe und Gestus seiner Bilder aufzunehmen, ging es auch noch um das Erforschen neuer Näh- und Färbetechniken.
2'200.–
Wasserspiegel II
2004, ca. 80 x 80 cm
Dieser Quilt entstand aus den Stoffteilen, die von den verschiedenen Lagen des Quilts «Wasserspiegel I» weggeschnitten wurden. Auch hier die Vorstellung der Ufer-Vegetation, die sich im Wasser spiegelt, nur die Lichtverhältnisse sind anders als beim ersten Quilt.
Verkauft
Wasserspiegel I
2004, 102 x 102 cm
Wettbewerbsbeitrag zum Thema «Wasser», wobei die Grösse des Quilts vorgegeben war. Der Quilt soll die Vorstellung von der Ufer-Vegetation, die sich im Wasser spiegelt, wecken.
1'600.–
Piet
März 2003, 74 x 104 cm
Auftragsarbeit. Der Auftraggeber war vom letzten, unvollendeten Bild «Victory Boogie-Woogie» von Piet Mondrian fasziniert und wünschte sich einen Quilt, der dieses Thema aufgreift. Die Frische und Dynamik des Bildes, sowie die Andersartigkeit im Vergleich zu früheren Mondrian Werken hatten ihn besonders angesprochen und sollten auch den Grundtenor des Quilts bilden. Das Unvollendete und die neuen Elemente der Vorlage eröffneten einen weiten Gestaltungs- und Interpretationsspielraum. Eine Grenzwanderung zwischen Interpretation und Kreation.
Verkauft
Crazy Piet
2003, c a. 100 x 100 cm
Wieder einmal der Reiz, unter Anwendung derselben Technik wie bei den anderen «Piet-Quilts», «unmögliche» Farben, zu kombinieren: Rot, braun, grün und violet geht ja noch, aber in der hellen Variante: rosa, beige, lindengrün und lila? Es geht!
1'400.–
Blue Piet
2003, c a. 100 x 100 cm
Inspiriert von der Arbeit an «Piet», einer Auseinandersezung mit
Mondrians letztem, unvollendeten Bild «Victory
Boogie-Woogie», entstand dieser Quilt, als erstes Exemplar einer
geplanten Serie von «Piets».
Mondrians rechtwinklige Grundformen werden hier mit der Kombination und
Verflechtung von Stoffbändern aufgenommen. Im Gegensatz zur mehrfarbigen
Vorlage «Piet», steht hier die Variation und Komposition mit einer
einzigen Farbe im Vordergrund. Die sich dadurch ergebenden Muster und
Schattierungen entwickeln eine ungeahnte Tiefenwirkung und Dichte.
1'400.--
Bridget I – IV
2003, Je ca.100 x 100 cm
Diese Quilt Serie wurde von den Werken der Künstlerin Bridget Riley
inspiriert. Es ist ein Spiel um Farben und ihre gegenseitige Beeinflussung: wie
aus kleinen Elementen der unterschiedlichsten Farben eine durchgehende Linie
entsteht; wie dieselbe Farbe ganz anders wirkt, ob sie neben einem hellen oder
einem dunklen Grau steht, wie die Farben zu tanzen beginnen, wenn sie auf einem
gleich bleibenden Hintergrund von hellen zu dunklen Tönen übergehen.
Ein Beispiel für angewandte Farbenlehre, die zum intuitiven, sinnlichen
Erlebnis wird.
5'000.-- (Einzeln auf Anfrage)
Stadtmenschen
2002, 85 x 118 cm
Die Kontaktanzeigen in der Zeitung «Zürich Express» führten zu diesem Quilt. Sie sind meist sehr amüsant, werfen jedoch als Zeichen unserer Zeit auch Fragen auf. Was sind das für Menschen, die so geschäftig aneinander vorbeigehen, dass sie weder die Zeit noch den Mut finden, andere Menschen direkt anzusprechen und stattdessen den unsicheren Weg der Kontaktanzeige wählen in der Hoffnung die gewünschte Person wieder zu finden?
1'700.--
Agnes I
2002, 133 x 128 cm
Dieser Quilt ist von den Arbeiten der Malerin Agnes Martin inspiriert. Ihre Bilder sind von faszinierender Schlichtheit und wirken auf eine fast unerklärliche Art ergreifend. Diese Stimmung und dieses Gefühl auszudrücken, war Motivation für den Quilt. Dabei bestand die Herausforderung, eine «einfarbige» Fläche so zu gestalten, dass sie trotzdem lebendig wirkt.
1'800.–
Und plötzlich geht alles sehr schnell
2002, 138 x 138 cm
Der Titel dieses Quilts weist darauf hin, dass manchmal die Idee für ein Werk lange in einem mehr oder weniger bewusst schlummern muss, bis scheinbar plötzlich die Zeit reif ist, die vorher vage Vorstellung zu realisieren. So war es bei diesem Quilt, den die Künstlerin als Idee einige Jahre mit sich trug, bis dann plötzlich alles «schnell» ging und Entwurf sowie Umsetzung in wenigen Wochen geschafft waren. Diese Beschleunigung wird auch durch den Rhythmus der immer kleiner werdenden Balken versinnbildlicht.
2'000.–
Ein Schwan auf Hawaï
2002, 43 x 60 cm
Hier gelangen die Technik und die Farben der traditionellen Hawaï- Quilts kombiniert mit einem Collage-Motiv zur Anwendung.
500.–
Liebe – Hass – Hassliebe – geliebter Hass
2001, 118 x 118 cm
Dieser Quilt wurde zum Wettbewerbs-Thema «Nibelungen» erstellt und
interpretiert ausgehend von der Nibelungensage das ewige Thema «Liebe und
Hass». Liebe und Hass sind zwei so entgegengesetzte Gefühle wie die
Komplementärfarben rot und grün und trotzdem so ähnlich wie
sanft wellende Liebesbänder, die zu spitzen Speere des Hasses werden. Der
Quilt sieht aus wie ein Banner und erinnert durch die Fülle des
verwendeten Stoffes sowie durch verschiedene Elemente, wie Goldfaden, Pfeile
und Speere an das Mittelalter in der diese Geschichte spielt.
Ausgestellt: Internationaler Quiltwettbewerb «Nibelungen»,
Staatsbibliothek zum Andreasstift, Worms, November 2001
International Quilt Market and Festival, Houston, Sonderausstellung
«Hands All Around», Oktober 2002
1'300.–
Wasserlicht-Tanz
2001, 120 x 84 cm
Dieser Quilt wurde zum Wettbewerbs-Thema «Licht: Magie –
Illusion – Trompe l'oeil» kreiert. Die Inspiration dafür war
Sonnenlicht, wie es auf der Wasseroberfläche tanzt und Kreise zieht, die
sich verflechten und ineinander fliessen, so dass man nie genau weiss, wo ein
Kreis beginnt und der andere aufhört.
Ausgestellt: Creativa, Brüssel, EQA (European Quilter Association)
Quiltwettbewerb, März 2001
Creativa, Lausanne, November 2001
1'200.–
Whispering trees
2000, 189 x 60 cm
Auftragsarbeit bei der die Grösse, Farbrichtung und das Thema durch die
Kundin vorgegeben wurden.
Die Arbeit soll den Eindruck eines hellen Urwalds vermitteln mit viel Licht,
Bäumen und Sonnenschein wie nach einem Regen. Der Wind spielt in den
Kronen, man kann die Bäume rauschen hören.
Verkauft
Let's cross that bridge when we get to it
2000, 98 x 98 cm
Bei diesem Quilt sollten sich die verwendeten Stoffe nicht durch Farben und
Muster unterscheiden, sondern durch verschiedene Strukturen, welche mit
diversen Stoffmanipulationen erzielt wurden. Wie diese Unterschiedlichkeit dann
zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt werden konnte, war die
Herausforderung die sich im Erarbeitungsprozess immer wieder von neuem stellte.
Der Titel weist auf das Vorgehen hin, die Probleme dann anzupacken, wenn sie
sich stellen.
Ausgestellt: Patchwork 2000, Maison Chauvet-Lullin, Vernier, zum Thema
grün + rot.
Spezialpreis Bernina, Katalog
Verkauft
Fragile Ruhe
1999, 140 x 136 cm
Die Inspiration für diesen Quilt liegt wie so oft in einem technischen
Aspekt: Die Textur einer Baumwollfüllung verbunden mit der Technik,
Bänder auf Stoff aufzunähen war Ausgangspunkt für diesen Quilt.
Die gelben und grünen Streifen umgeben und «schützen» die
freigelassenen Streifen der Baumwollfüllung, die als einzige Streifen
über die ganze Länge des Quilts gehen. Zusammen mit den horizontalen
Quilt-Linien bilden sie ein Raster, das zwar sichtbar, in der vibrierenden
Farbigkeit der anderen Streifen jedoch immer wieder zu verschwinden droht
– eine trügerische Stabilität und Ruhe?
Ausgestellt: Quilt National 01, Dairy Barn Cultural Arts Center, Ohio, Mai
– September 2001 (anschliessend 3-jährige Tour durch diverse
amerikanische Städte), Katalog.
2'200.–
Dünne Haut
1999, 141 x 140 cm
Die Idee war einen beinahe monochromen, sehr «ruhigen» und «leisen» Quilt zu schaffen. Dadurch soll die Vorstellung einer sehr sensiblen Person vermittelt werden, deren Gefühle dicht unter der Haut liegen. Jemand, der durchsichtig und deshalb sehr verletzlich ist, jemand mit einer «dünnen» Haut.
Verkauft
Schichten I oder Doch möglich
1998, 103 x 102 cm
Am Anfang stand der Wunsch einmal eine «unmögliche»
Farbkombination zu wagen. Zudem wurde damit eine Technik, die ursprünglich
aus der Papier-Collage stammt, auf das Medium Stoff übertragen. Mit dieser
Technik, die im Nähen «Reversapplikation» heisst, wurden mehrere
Lagen Stoff aufeinander gelegt und dann Schicht für Schicht Elemente
weggeschnitten.
Ausgestellt: Seminarhotel Unterägeri, September 1998
1'100.–
Schichten II
1998, 105 x 165 cm
Dieser Quilt entstand ohne Planung, aus purer Lust an der im Quilt
«Schichten I» erstmals ausprobierten Technik und an der Farbkombination
rot/grün.
Ausgestellt: Patchwork und Quiltkunsttage (Internationaler Wettbewerb),
Schloss Neu-Bechburg, Oensingen, September 1998
World Quilt and Textile, Lansing , Michigan und Winston-Salem , North
Carolina , August 2000
Verkauft
Winternacht
1998, 167 x 107 cm
Dieser Quilt handelt vom Schönen im scheinbar Scheusslichen. Die
Inspiration war ein grässlich kalt-grauer Winterabend mit
Schneegestöber in dem plötzlich die Schneeflocken im Licht einer Strassenlaterne wie
kleine Juwelen glitzerten und tanzten. Die Schönheit dieses unwirklichen
Wetters offenbarte sich im stillen Moment dieser Betrachtung.
Ausgestellt: Villa am Aabach, Kunstkommission Uster und patCHquilt, Uster,
August-September 1998
Verkauft